An der Christlichen Maria-Montessori-Grundschule gibt es mit den „Füchsen“ eine besondere Art von Klassenvertretern.
In unseren sechs Gruppen lernen die Mädchen und Jungen in einer Altersmischung aus Schülern der Klassen 1 bis 4. In diesen Gruppen werden mehrmals im Schuljahr - immer nach den Ferien - zwei „Füchse“ von ihren Mitschülern gewählt. Die Arbeit der „Füchse“ ist sehr umfangreich und bereichert den Schulalltag in sehr vielen Bereichen. Das Projekt fördert in vielfältigster Weise den sozialen Umgang miteinander, den Einsatz für Andere, die Beteiligung an Lösungsfindungen, die Übernahme von Verantwortung sowie den Umgang mit Kommunikation.
Bevor man als Fuchs gewählt werden kann, sollte man einige Eigenschaften mitbringen: F – flink; U – umsichtig; C – clever; H – hilfsbereit; S – schlau. Ebenso ist es wichtig, dass die Füchse die Schulregeln kennen und einhalten. Damit die Schüler die Möglichkeit haben, ihre Anliegen, Sorgen, Ratschläge, Glückwünsche und Ideen an die Füchse herantragen zu können, gibt es im Foyer unserer Schule einen Fuchsbriefkasten.

Einmal pro Woche treffen sich die „Füchse“ zu einem „Kleinen Fuchstreffen“, um die Anliegen der Schüler zu diskutieren und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen und um Organisatorisches zu besprechen. An diesem Tag werden auch die Nachrichten aus dem Fuchsbriefkasten bearbeitet. Die gesammelten Informationen aus dem „Kleinen Fuchstreffen“ werden dann von den „Füchsen“ in ihre jeweilige Gruppe gebracht und dort im Stuhlkreis mit den Mitschülern besprochen. Darüber hinaus sind die „Füchse“, gemeinsam mit dem Oberfuchs, auch für die Vorbereitung und Durchführung der großen Fuchstreffen verantwortlich – den Treffen, wo sich alle Schüler in der Aula versammeln. Das Fuchsprojekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur demokratischen Erziehung unserer Schüler. Es sichert die Partizipation aller Mädchen und Jungen.
